Samstag, 14. April 2018

Klimt und Schiele in Zug

«Wien zu Europa – Klimt und Schiele
zu Léger und Klee in der Sammlung...»

...heisst der etwas sperrige Titel der Ausstellung, die zur Zeit im KUNSTHAUS ZUG 
zu sehen ist. Noch bis 10. Juni 2018.

Kein Zufall, dass diese Ausstellung im Jahr 2018 stattfindet: Die Zuger «Stiftung Sammlung Kamm» feiert nämlich ihr 20-jähriges Bestehen, und bei einer Reihe von Wiener Künstlern jährt sich zum hundersten Mal ihr Todestag: Gustav Klimt, Egon Schiele, Koloman Moser, Otto Wagner – sie alle sind 1918 verstorben.

Das Zuger Kunsthaus ist zu diesem Anlass tief in die Katakomben gestiegen und hat aus ihrem Depot die schönsten Werke ans Tageslicht geholt – solche, die man nur selten so kompakt zu sehen bekommt...

...weiterlesen: 
http://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/zug_wien-zu-europa_2018.html



Gustav Klimt (1862-1918). Gartenlandschaft mit Bergkuppe, 
1916. Kunsthaus Zug, Stiftung Sammlung Kamm.



Egon Schiele (1890-1918). Sitzender Männerakt, 
1910. Stiftung Sammlung Kamm, Kunsthaus Zug.



Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901). 
Femme au Tub – Le tub, 1896. 
Stiftung Sammlung Kamm, Kunsthaus Zug.



Dienstag, 3. April 2018

Museum Langmatt, Baden.

Der Top-Tipp: Museum Langmatt Baden.
Was für ein Schmuckstück von Museum! Und so wenig bekannt, dass man es schon fast als Geheimtipp bezeichnen muss. Nicht nur die Gemäldesammlung beeindruckt, sondern auch das Anwesen selbst. Die prächtige Villa gibt einen hoch interessanten Einblick in den damaligen Lebensstil einer wohlhabenden Industriellenfamilie wie die Brown-Sulzer es waren...

Mehr: http://www.artfritz.ch/MUSEEN/baden_langmatt.html


Paul Cézanne (1839-1906). Badende, 1895-96. 



Pierre-Auguste Renoir (1841-1919). Der Zopf, 1886-87.  


Pierre-Auguste Renoir (1841-1919). Akt in Landschaft, 1889. 

Donnerstag, 29. März 2018

Ostern in Kunst und Wissenschaft

Viele sehen in Ostern nur noch Ferientage, Schoggihasen oder Eiersuchen. 
Aber da steckt mehr dahinter. Was spielte sich vom Palmsonntag bis nach Pfingsten ab? Wie war das noch mit dem Abendmahl und der Kreuzigung? Und wie sieht das die Kunst, wie die Wissenschaft? Und wer ist Maria Magdalena, die das leere Grab Christi gefunden hat? 

Hier in kompakter Form der Ablauf der 50 Ostertage bis Pfingsten. Illustriert mit Werken von Tizian, Mantegna, Beato Angelico, Ghirlandaio...

http://www.artfritz.ch/GESCHICHTE/ostern.html



Beato Angelico (1395-1544). Die Kreuzigung. Detail. 
Kloster San Marco, Florenz.



Domenico Ghirlandaio (1448-1494). Cenacolo, 
Das letzte Abendmahl, 1479-80. 
Kloster San Marco, Florenz



Tizian (1490-1576). 
Büssende Maria Magdalena, 1533. 
Palazzo Pitti, Florenz.




Samstag, 17. März 2018

Nasca – auf Spurensuche in der Wüste von Peru

Woher stammen sie, diese geheimnisvollen Linien und Figuren in der Wüste Perus? Von Aliens? Oder doch von Menschen? Die Ausstellung im Museum Rietberg in Zürich gibt Antworten. Und zeigt auch, wie die Nascas vor rund 2000 Jahren gelebt haben: ihre Kultur, ihre religiösen Riten und ihren Alltag.


Der Hund. 


Der Kolibri.

Mehr:
http://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/nasca-peru_Museum-Rietberg2018.html

Dem Besucher stehen sensationelle technische Mittel zur Verfügung, wie eine 3D-Brille, dank der man – beinahe lebensecht – über der Wüste schweben kann und vom Ballon aus auf die faszinierenden Figuren von Vögeln, Walen und Menschen blicken kann. Eine hoch interessante Ausstellung. Noch bis 15. April 2018.



Donnerstag, 8. März 2018

Blumen für die Kunst – in Aarau.

«Blumen für die Kunst». Unter diesem Titel läuft im Kunsthaus Aarau zur Zeit eine besondere Ausstellung. Und sie kommt an. Die Leute stürmen das Aargauer Kunsthaus, das für einmal Blumenduft ausströmt und die Sinne erfreut. 

ACHTUNG: Die Blumenshow läuft nur noch bis Sonntag, 11. März! 

http://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/aarau_blumen_2018.html



Ferdinand Hodler, Tänzerin 1912. 
Myrta Frohofer, Meisterfloristin, Unterengstringen.



Ugo Rondinone (1964). Siebterapril1992. 
Floristinnen Claudia Lischer und Annina Ruch,  
St. Moritz.



Ein Besuch lohnt sich auch der Kunst wegen: Parallel zur Blumenschau läuft die Ausstellung «BLINDE PASSAGIERE» (bis 15. April). Hier werden Werke von Schweizer Künstlern gezeigt, die normalerweise im Depot liegen. Nun bekommen sie die Chance, sich einem grösseren Publikum zu zeigen. Es sind einige Leckerbissen darunter. Hier ein paar Müsterchen: 

http://www.artfritz.ch/MUSE/aarau_blinde-passagiere18/index.html



Niklaus Stoecklin (1896-1982). 
Knabe mit Spieldose, 1937. 
Kunsthaus Aarau.





Mittwoch, 21. Februar 2018

Stairway to Klimt – jetzt in Wien!

Wer eine Wien-Reise plant und sich für Kunst interessiert, darf das Kunsthistorische Museum nicht verpassen. Dort läuft zurzeit eine spektakuläre Ausstellung: 
«STAIRWAY TO KLIMT». Für die Besucher wurde eine spezielle Brücke eingerichtet, von der aus man die Zwickelbilder im Treppenhaus aus nächster Nähe betrachten kann. Es handelt sich um die 1891 angebrachten Gemälde von Gustav Klimt, Ernst Klimt und Franz Matsch. Mehr:

http://www.artfritz.ch/MUSEEN/wien_kunsthistorisches_museum.html



Gustav Klimt, Ägypten. 1891.
Kunsthistorisches Museum, Wien.


Die WIEN-Berichterstattung ist jetzt komplett und im Netz. Hier der Überblick:
http://www.artfritz.ch/museen_wien_ueberblick.html


Gustav Klimt, 1902. Ausschnitt aus dem 
Beethovenfries im Secessionsgebäude in Wien.

Für die echten Klimt-Fans hier noch ein Hinweis: Wo findet man in Wien die schönsten Klimt-Werke? Hier:
http://www.artfritz.ch/webfotos/PDF/Klimt-in-Wien.pdf







Montag, 12. Februar 2018

Wien – Stadt der Kunst

Seit gut einer Woche bin ich jetzt von meinem Kunsttrip aus Wien zurück – und voll damit beschäftigt, das Gesehene auf artfritz.ch zu verarbeiten. 

Was für eine Stadt! Was für ein Angebot an Kunst, Kultur und Geschichte. Was die Habsburger Kaiser/Könige/Herzöge hier hinterlassen haben, ist unfassbar. Man merkt auf Schritt und Tritt, dass die meisten dieser Herrscher Sinn für Kunst hatten. Und einige davon wollten auch das Volk daran teilhaben lassen. Wie Maria Theresia, die schon 1781 – also vor fast 250 Jahren! – im Schloss Belvedere eine der ersten Gemäldegalerien dem Publikum öffnete. Das Belvedere ist eines der Highlights. Es enthält die schönsten Werke von Gustav Klimt, wie «Der Kuss» oder «Judith I». 



Gustav Klimt (1862-1918). Der Kuss, 1907-08. Belvedere Wien.


Wer ein Fan von Egon Schiele ist, der wird im Leopold-Museum glücklich. Der Tophit ist allerdings die Albertina. Noch bis 2000 ein Museum in der Krise, ist es heute zu einem Publikumsrenner geworden. Der Grund: Seit 2007 zeigt das Haus die Batliner-Sammlung. Eine umwerfende Kollektion von Klassischer Moderne. Und natürlich die «alte» Sammlung mit Dürer, Rubens & Co.

 
Egon Schiele (1890-1918). Frauenakt mit grüner Haube, 1914. Albertina.


Hier gehts zum Überblick der Wiener Museen:
http://www.artfritz.ch/museen_wien_ueberblick.html 

Noch fehlen einige, wie das Kunsthistorische, die Akademie oder die Secession. Sobald auch der Rest im Netz ist, werde ich mich wieder melden. 

Sonntag, 14. Januar 2018

Sammlung Gurlitt im Kunstmuseum Bern

Das Kunstmuseum Bern zeigt eine hoch interessante   Ausstellung: Die Sammlung GURLITT «Entartete Kunst – beschlagnahmt und verkauft». Noch bis 4. März 2018.



Was für ein Hammer! Im Mai 2014 erfuhr man in Bern völlig überraschend, dass Cornelius Gurlitt in seinem Testament die Stiftung Kunstmuseum Bern als Alleinerbin seiner Sammlung bestimmt hatte. 


Emil Nolde (1867-1956). Tänzerlin, 1913. 


Franz Marc (1880-1916). Sitzendes Pferd, 1912.


Wer war Cornelius Gurlitt? Der Sohn des deutschen Kunstsammlers Hildebrand Gurlitt (1895-1956). Hildebrand Gurlitt war 1925 bis 1933 Museumsdirektor in Zwickau und Hamburg, danach Kunsthändler. Die Nazis beauftragten ihn, aus deutschen Museen beschlagnahmte «entartete Kunst» ins Ausland zu verkaufen, um dem Hitlerregime Devisen zu beschaffen. 

Gurlitt baute sich daneben seine eigene Kunstsammlung auf. Ein Teil davon wurde bei Kriegsende von den Allierten beschlagnahmt, doch gelang es ihm, seine Sammlung 1950 wieder zurück zu bekommen. Er starb 1956 an einem Autounfall, – die Sammlung ging an seinen Sohn Cornelius. Cornelius Gurlitt (1932-2014) erbte...

Weiterlesen:
http://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/Bern_Kunstmuseum_Gurlitt_2017.html


Otto Dix (1891-1969). Mädchen. 



Donnerstag, 28. Dezember 2017

Hat sich van Gogh wirklich umgebracht?

Neu im Kino: 
«Loving Vincent»
Hat sich van Gogh wirklich umgebracht? Oder war es Mord?

Mit dieser Frage befasst sich eine Filmbiographie in Krimiform, die eben in den Kinos angelaufen ist. Eine schlüssige Antwort bringt zwar der Film (Drehbuch/Regie Dorota Kobiela und Hugh Welchman) auch nicht. Aber der 90-minütige Streifen ist ein echter Leckerbissen für Van-Gogh-Fans, weil er im Malstil des Künstlers produziert wurde. 

Ein Zeichentrickfilm, aber nicht gezeichnet, sondern gemalt, in Öl, in den charakteristischen, groben Pinselstrichen van Goghs. Als ob er den Film selbst gezeichnet und gemalt hätte... einfach nur genial. 

Mehr: http://www.artfritz.ch/kuenstler/vangogh.html



Zur Technik: Zuerst wurden die Szenen mit Schauspielern gedreht. Dann machten sich die Künstler ans Werk. Aus 5000 Bewerbungen hatte man rund 100 ausgewählt. Sie malten das erste Bild jeder Szene in Öl. Anschliessend wurde davon ein Standbild geschossen, bevor man das Filmmaterial um ein Bild vorspulte. Nun mussten die Maler für jedes weitere Bild «nur noch» die Bewegungen einbauen. Es sollen 65'000 einzelne Gemälde geworden sein...

Hier ein Link zum «Making of» bei YouTube: 
https://www.youtube.com/watch?v=_YljFPKrHAg



Dienstag, 12. Dezember 2017

Weihnacht – Fakten, Mythen, Kunst.

Was feiern wir am 25. Dezember? Das weiss doch jedes Kind: Die Geburt Christi. Aber kam Jesus wirklich an Weihnachten zur Welt? Wohl eher nicht. Niemand weiss, wann Christus geboren wurde. Nicht einmal das Geburtsjahr ist bekannt, geschweige denn der exakte Tag.

Bibelforscher versuchen seit Jahrhunderten, den Geburtstag von Jesus Christus zu ermitteln. Ohne Erfolg. Da die Kirche aber ein Datum brauchte, um seine Geburt zu feiern, legte man den 25. Dezember fest. Wie kam man auf dieses Datum? Es gibt mehrere Theorien... weiterlesen:

http://www.artfritz.ch/GESCHICHTE/weihnachten.html



Botticelli (1445-1510). Christi Geburt. Innenfassade der Kirche Santa Maria Novella, Florenz.


Für die Kunst und die Künstler ist die Geburt Jesus' natürlich eine spannende Angelegenheit. Zumal Gottes Sohn nicht «natürlich» gezeugt wurde, sondern durch den heiligen Geist. Das eröffnet Raum für die schönsten Fantasien, und die Menschen waren dankbar für die prächtigen Engel und Madonnen. Viele Künstler der Renaissance haben sich diesem Thema angenommen... mehr:

http://www.artfritz.ch/MUSE/weihnacht/index.html


Gentile da Fabriano (1370-1427). Adorazione dei Magi. Galleria degli Uffizi, Firenze. 


Raffael (1483-1520). Madonna mit der Rose. Museo del Prado, Madrid.

Frohe Weihnachten und schöne Festtage!

Freitag, 24. November 2017

Gefeiert oder verspottet?


Im Kunsthaus Zürich läuft zur Zeit die Ausstellung 
«Französische Malerei 1820-1880» unter dem Titel GEFEIERT & VERSPOTTET.

Die Ausstellung zeigt spannende Werke – zusammengetrommelt bei Museen aus aller Welt. Und weil sich die Wellen inzwischen gelegt haben und der Betrachter von heute ein «akademisches» Bild genau so gut finden kann wie ein impressionistisches, – je nach seinem persönlichen Geschmack – kommt hier jeder zu seinem Kunsterlebnis. Bis 28. Januar 2018.



Gefeiert oder verspottet? Der Titel soll natürlich provozieren – und das gelingt ihm auch. In dieser Bilderschau darf man sich bei jedem Werk fragen, in welche der beiden Kategorien man es selber stecken würde. 



Jahrhundertelang bestimmte die Jury am «Salon de Paris», was «gute Kunst» war. Schon seit 1673, als der Sonnenkönig Louis XIV den Salon begründete. Allerdings war damals die Beurteilung eines Gemäldes noch bedeutend leichter – es galt einfach die Leitlinie der akademischen Malerei. 



Für viele Künstler war der Salon ein Ort des Grauens. Vor allem für jene, deren Werke abgelehnt wurden. Zumal es für einige um die nackte Existenz ging. Und ohne Anerkennung durch den Salon mussten viele bös unten durch. Es gab aber auch Künstler, die ihren Stil flexibel anpassten, um einen Fuss in die Türe des Salons zu bekommen. Wie zum Beispiel Edouard Manet, der Velazquez nachahmte und dafür eine «ehrenvolle Erwähnung» erhielt. Anders Paul Cézanne. Er soll 17mal versucht haben, vom Salon akzeptiert zu werden...

Weiterlesen: http://www.artfritz.ch/AUSSTELLUNGEN/franz_malerei_gefeiert-und-verspottet.html

Samstag, 11. November 2017

Florenz zum dritten


Uff, es ist vollbracht! Fast einen Monat nach der Rückkehr aus Florenz sind nun die wichtigsten Kulturstätten auf der Website verabeitet. Hier ist der Link dazu:

http://www.artfritz.ch/museen_florenz_ueberblick.html



Zu den letzten Einträgen gehören ein paar echte Highlights. Da ist mal die Brancacci-Kapelle in der Kirche Santa Maria del Carmine mit den grossartigen Fresken von 
Superstar MASACCIO


Und in der Basilika San Lorenzo sind es die Cappella dei Principi und die Medici-Gräber mit den beeindruckenden Grabskulpturen von MICHELANGELO.



Im Kloster San Marco, das heute ein Museum ist, kann man hautnah miterleben, wie die Mönche im Mittelalter gelebt haben. Und was für tolle Kunstwerke die «Fra» hinterlassen haben. Allen voran FRA ANGELICO
Hier gibts mehr:





Sonntag, 29. Oktober 2017

Neues aus Florenz

Die Verarbeitung der Florenz-Reise macht Fortschritte – einige der bedeutenden Stationen sind jetzt im Netz. Wie die «Galleria degli Uffizi» mit der grossartigen Sammlung italienischer Kunst. Mit Werken von Leonardo, Botticelli, Raffael... 



Oder wer sich ein Bild machen will, wie sich die Medicifürsten mit Kunst umgaben, findet Interessantes im «Palazzo Vecchio»: 
http://www.artfritz.ch/MUSEEN/florenz_palazzo-vecchio.html


Einen Überblick über die grossen Könner des 16. Jahrhunderts zeigt die Sonderausstellung «Il Cinquecento a Firenze». Hier ein Werk des florentiner Manieristen Jacopo Pontormo (1494-1557). «Deposizione», 1525-28. Das Gemälde ist normalerweise in der Kirche Santa Felicità zu sehen. Zurzeit an der Ausstellung im Palazzo Strozzi (noch bis 21. Januar 2018).



Hier gehts zur Einstiegseite «Florenz: Highlights der Kunst»:

http://www.artfritz.ch/museen_florenz_ueberblick.html